Gesellschaft

Termin

Arnold Stadler liest in Bonn: "Einmal auf der Welt. Und dann so"


06.05.20,  20:00 Uhr Aula des Collegium AlbertinumAdenauerallee 19BonnVeranstalter:

(Bild: Arnold Stadler 2005, Source flickr, Licence CC BY 2.0)

Im Rahmen eines Görres-Abends der Regionalgruppe Bonn wird der Schriftsteller Arnold Stadler am Mittwoch, den 6. Mai 2020 um 20:00 Uhr, nach Bonn kommen. Die Lesung wird in der Aula des Collegium Albertinum, Adenauerallee 19, stattfinden.

Der Abend steht unter dem Thema "Einmal auf der Welt. Und dann so", der Titel der überarbeiteten und erweiterten Fassung der Romane Ich war einmal, Feuerland und Mein Hund, meine Sau, mein Leben.   

An der Straße von Wien nach Paris liegt das Dorf, aus dem Arnold Stadlers Held kommt. Hier wurde er geboren, ohne dass er wüsste, warum. Eines Tages kriegt er den letzten Spielkameraden, das geliebte Ferkel Frederic, als Wurstsuppe vorgesetzt. Jetzt weiß er: Wer hier lebt, setzt sich, sobald es geht, in freundlichere Gegenden ab. Doch weder im Süden Amerikas noch als Priester-Seminarist in Rom will man ihn. Er geht nach Freiburg und hält sich als Grabredner über Wasser. Zuhause wird der Hof verkauft, was den Verlust der Heimat und das Ende der Kindheitsträume endgültig besiegelt. Wer da nicht den Verstand verliert, beginnt zu dichten.

1984 begann Arnold Stadler mit seiner Trilogie. 1989 erschien »Ich war einmal«, 1992 folgte »Feuerland«, 1994, zehn Jahre nach der ersten Konzeption, wurde die Trilogie mit »Mein Hund, meine Sau, mein Leben« abgeschlossen. Mit »Einmal auf der Welt. Und dann so« erscheinen die drei Romane in einem Band, grundlegend überarbeitet und erweitert um das Kapitel »Geschichte meines Muttermals«.

Arnold Stadler Arnold Stadler wurde 1954 in Meßkirch geboren. Er studierte katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, anschließend Literaturwissenschaft in Freiburg, Bonn und Köln. Er lebt und schreibt in Berlin, in Sallahn unweit der Elbe und in Rast über Meßkirch. Arnold Stadler erhielt zahlreiche bedeutende Literaturpreise, darunter der Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen »Komm, gehen wir«, »Salvatore«, »Einmal auf der Welt. Und dann so«, »New York machen wir das nächste Mal« und »Rauschzeit«.

Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis für seine autobiographisch gefärbten Romane (1999), den Kleist-Preis (2009), den Johann-Peter-Hebel-Preis, der besonders Stadlers autobiographisch geprägte Trilogie »Feuerland«, »Ich war einmal« und »Mein Hund meine Sau mein Leben« würdigt (2010) sowie den Bodensee-Literaturpreis (2014). Im Jahre 2006 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin (FB Geschichts- und Kulturwissenschaften, Seminar für Katholische Theologie) und im Jahr 2019 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Meßkirch und der Gemeinde Sauldorf ernannt.

Weitere Einzelheiten zur Veranstaltung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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